Schlagwort-Archive: Danny Boyle

Sunshine (2007)

Als erste „Kränkung der Menschheit“ bezeichnete Sigmund Freund das im sechzehnten Jahrhundert von Nikolaus Kopernikus aufgestellte heliozentrische Weltbild, das die irdische Sonne in den Mittelpunkt des Kosmos rückte, in welchem sich bislang der Mensch wähnte. In SUNSHINE schicken Danny Boyle und Alex Garland eine Gruppe von Astronauten auf eine Mission ebendiesem Zentrum entgegen: Im Jahre 2057 droht die Sonne zu erlischen, was Leben auf der Erde unmöglich machen würde. Die letzte Hoffnung der Menschheit liegt in der Zündung einer Bombe, welche die Kernfusion des Sterns erneut entfachen soll – transportiert von der Icarus II, deren Reise ins Herz des Sonnensystems für die acht Besatzungsmitglieder zu einer Konfrontation mit der Frage wird, inwieweit der Mensch sich in die Schöpfung einmischen darf und sollte. Weiterlesen


127 Hours (2010)

Das Feel-Good-Movie zumindest des Jahres, wenn nicht mehr, hätte er geschaffen, urteilte die Presse vor zwei Jahren über Danny Boyles Bollywood-Außenseitermärchen SLUMDOG MILLIONAIRE, die dann auch mit Filmpreisen nur so überschüttet wurde. Halbwegs verdiente Lorbeeren, die es Boyle erlaubten, sich mit 127 HOURS nunmehr einem Wunschprojekt zu widmen, welches sich das ungeliebte Prädikat “nach einer wahren Geschichte” auf die Fahne schreiben muss, jene des Bergsteigers Aron Ralston (James Franco) nämlich, der im Jahre 2003 bei einer Canyonwanderung verunglückte und, in einer Felsspalte feststeckend, sich mittels eines Taschenmessers den eigenen Arm amputierte, um sich nach 127 Stunden zu befreien. Weiterlesen


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