Archiv der Kategorie: Trailer

Trailer: The Swell Season

Nein, der bärtige Mann im Trailer ist nicht Joaquin Phoenix in Neukostümierung: Glen Hansard spielte und sang 2007 gemeinsam mit Markéta Irglová in ONCE, einer der schönsten Liebesgeschichten der jüngeren Vergangenheit, die auch nach Drehschluss weiterging: Die beiden wurden ein Paar, gründeten gemeinsam eine Band, THE SWELL SEASON, und gingen auf Tour. Die Dokumentation begleitet die Oscar-Gewinner (für den fabelhaften Song “Falling Slowly”) über einen Zeitraum von drei Jahren, und hey, wir lieben die beiden, was kann da noch schief gehen? Vermutlich wird der Film mehr Gefühl als Information liefern, aber damit kann ich gut leben, solange der Soundtrack stimmt. Deutschland-Release ungewiss. Weiterlesen


Trailer: Sympathy for Delicious

Ihr kennt Mark Ruffalo wahrscheinlich aus ZODIAC oder SHUTTER ISLAND, zuletzt war er in THE KIDS ARE ALL RIGHT vor der Kamera zu sehen (und gewann diverse Preise). Für SYMPATHY FOR DELICIOUS stellt er sich auch dahinter, um die Geschichte eines querschnittsgelähmten DJs (Christopher Thornton) zu erzählen, der die Gabe besitzt, jeden Menschen zu heilen – außer sich selbst. Trotz Applaus in Sundance (Special Jury Price für Regisseur Buffalo) und großer Namen (Orlando Bloom, Juliette Lewis) ging SYMPATHY FOR DELICIOUS in den USA wohl irgendwie unter; angeblich soll er es im Herbst in die deutschen Kinos schaffen. Nach mehrfacher Sichtung des Trailers sage ich: Wäre schade, wenn nicht. Weiterlesen


Trailer: Norwegian Wood

… und dann merkst du, dass du in der Zukunft angekommen bist, wenn du von einem ersehnten neuen Film zuerst durch Facebook-Ads erfährst. Zugegeben, NORWEGIAN WOOD (NORUWEI NO MORI) erschien in Japan schon Ende letzten Jahres, also sogar bevor ich dessen Romanvorlage las. Die spielt im Tokio der späten Sechziger, Schauplatz von Studentenunruhen und Heimat des jungen Toru, der, nachdem sein bester Freund Kizune sich umbringt, ziel- und anspruchslos durchs Leben irrt, Beatles hört (darum der Titel) und sich schließlich in Kizunes Freundin Naoko verliebt. Ich habe selten – vielleicht nie – eine Liebesgeschichte so frei von Kitsch und Klischees gelesen, was vor allem daran liegt, dass Autor Murakami sich seinen Figuren mit grenzenlosem Respekt und Einfühlsamkeit nähert, und hoffe so sehr, dass sich das auch in der Verfilmung widerspiegelt. In Deutschland kommt der Film unter dem (doofen und gar nicht treffenden) Titel NAOKOS LÄCHELN am 30. Juni 2011 in die Kinos. Weiterlesen


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